Über Nachtsicht

Im Jahr 2016 gründeten wir, Hannah Bickhoff, Christine Koschel, Sophia Sadzakov und Hannah Liya den gemeinnützigen Verein Nachtsicht e.V. Auslöser unserer Initiative war der geteilte Wunsch, empowernde Freiräume abseits etablierter Institutionen zu eröffnen, kreative Allianzen zu schmieden und das Leben zusammen zu feiern. Damals noch im Studium, sind wir inzwischen als freiberufliche Künstlerinnen, als Winzerin, Kulturproduzentinnen und Kuratorinnen in Stuttgart, Köln, Leipzig und Chemnitz tätig. Unsere kollektive Arbeit speist sich aus unseren jeweiligen Perspektiven, Berufserfahrungen und Begegnungen und unterliegt stetigen Aushandlungsprozessen. Was uns fortlaufend verbindet, ist die Vision von und die Suche nach einem anregenden, intersektional feministischen und niedrigschwelligen, kulturellen Freiraum. 

In den Jahren 2024 bis 2027 wird das Nachtsicht Festival mit einer institutionellen Projektförderung der Stadt Stuttgart in Höhe von 176.000€ gefördert. 

Wofür Nachtsicht einsteht 

Ein interdisziplinäres Festival ohne Eintritt veranstalten 

künstlerischen Nachwuchs, unabhängig vom Alter, fördern 

faire Entlohnung der Künstler*innen und Kulturarbeiter*innen sicherstellen

Lokale und internationale Künstler*innen vernetzen

Praktische Fähigkeiten und Wissen in Form von Workshops und Gesprächsrunden teilen
 
Intersektionalen Feminismus als Verbreiterung der Möglichkeiten für Menschen mit strukturell und systematisch eingeschränkten Möglichkeiten begreifen

Künstler*innen Raum bieten, die an Schnittstellen von Disziplinen arbeiten (beispielsweise Musik/Kunst/Tanz und Wissenschaft/Landwirtschaft/Handwerk/Ökonomie/…..) 

Material kreisläufig nutzen, indem es getauscht, weitergegeben und wiederverwendet wird

Lebensmittel von regionalen Erzeuger*innen beziehen

Kontexte queren, sodass Reibung und Synergien entstehen können

Ein kulturelles Angebot machen, das die Stadtbevölkerung in ihrer Vielseitigkeit zusammenbringt